Besuch bei der Feuerwehr in Hainburg (Klein-Krotzenburg)

 

Die beiden NAJU-Gruppe waren heute zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr in Klein-Krotzenburg. Unser Betreuer heißt "Karl" und er begleitete uns den spannenden Nachmittag lang.

 

Historie

Die Feuerwehr gibt es seit 100 Jahren. Hier in Klein-Krotzenburg gibt es 60 freiwillige Männer, drei hauptamtliche Feuerwehrleute und nur vier Frauen.

 

Aufgaben

Die Feuerwehr rückt bei Feuer, Verkehrsunfällen, Natur- und Katastrophenschutz, wie z.B. Hochwasser, aus.

Der Schutzpatron wird "Heiliger Florian" genannt.

Karl zitierte: "Heiliger Florian zünd das Haus des anderen an!"

 

Wichtig

Karl unterrichtete uns, wenn man bei der Feuerwehr anruft und einen Notfall melden muss, sind die W-Fragen von besonderer Wichtigkeit.

W  =  Wer bin ich.

W  =  Wo ist etwas passiert.

W  =  Was ist passiert.

W  =  Wer oder wie viele Personen sind verletzt.

W  =  Warten auf Rückfragen von der Einsatzzentrale.

 

Alle NAJU-Kinder wussten bereits die Notfall-Telefonnummern:

112 Feuerwehr

110 Polizei

 

Nach der Besichtigung der Zentrale liefen wir zu den Umkleidekabinen. Jeder Feuerwehrmann hat seinen eigenen Spint, welcher die komplette Ausrüstung zum sofortigen Einsatz parat hält, z. B. Hose, Jacke, natürlich aus Feuerschutzfasern, Sicherheitschuhe, Handschuhe und Helm. So eine komplette Ausrüstung misst ca. 20-25 kg.

Danach wies uns Karl in das Geheimnis der Feuerwehrautos ein. Wo liegt der Wassertank, die Schläuche oder das coole Sprungtuch.

Aber endlich rückte das Highlight des Tages heran. Karl fuhr das Feuerwehrauto mit der Drehleiter zum Schlauchturm. Dort sollte ein Turmfalken-kasten befestigt werden.

Vorher durften aber immer drei NAJU-Jugendliche in den Korb der Drehleiter steigen und 13 Meter noch in die Luft schweben, Karl unser Sicherheitsmann immer mit von der Partie.

 

Nachdem alle einmal Höhenluft geschnuppert hatten, stiegen Karl und Manfred in den Korb und befestigten das neue Zuhause für einen Turmfalken am Schlauchturm. Zukünftig wollen wir beobachten, ob es hier einmal Nachwuchs geben wird.

 

Die NAJU-Kinder bedankten sich bei Karl für den spannenden Nachmittag, verabschiedeten sich anschließend, und fuhren nach Hause.

 

Bericht von Ulrike